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Analoge Kameraschnittstellen

Die einfachste Form einer analogen Schnittstelle nutzt ein einzelnes 75 Ohm Koaxkabel, das Video- und Timing-Information im selben Signal überträgt.

Bei Farbkameras wird die Farbinformation, um PAL- oder NTSC-Kabelsignale zu erzeugen, mit in das Signal eingebracht. Der Versuch, all diese Informationen über eine einzige Leitung zu übertragen, setzt jedoch Grenzen hinsichtlich der Bildqualität. Daher werden die Farbinformationen (Chrominanz) und die Graustufeninformationen (Luminanz) in jeweils separaten Leitungen übertragen. Dieses System ist unter dem Namen S-Video-Standard bekannt. Um bei analogen Kameras die bestmögliche Qualität für Farbbilder sicherzustellen, nutzt jede Farbe einen eigenen Kanal, und es werden drei Kabel für Rot, Grün und Blau benötigt. Diese Separierung wird als RGB-Schnittstelle bezeichnet. In der Bildverarbeitung bestehen weitere Anforderungen wie z.B. eine dynamische Steuerung der Belichtung und ein asynchrones Triggern. Um dies zu ermöglichen, werden normalerweise Timing-Signale vom Videosignal getrennt. Diese zusätzliche Belichtungssteuerung erfordert zwei oder drei zusätzliche Leitungen.

Obwohl es hier keinen offiziellen Standard gibt, hat sich der Hirose-Stecker zum De-Facto-Standard für analoge Bildverarbeitungskameras entwickelt und macht das Interfacing relativ einfach.


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