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Beleuchtungssicherheit: Laser

Die meisten europäischen Länder haben für den Einsatz von Lasern sehr strikte Vorschriften. Da Laser häufig für Prüf- und Ausrichtungsaufgaben in der Bildverarbeitung genutzt werden, ist es wichtig, sich mit den Sicherheitsstandards auseinander zu setzen

Laser werden entsprechend ihrer Ausgangsleistung und der Wellenlänge des Laserstrahls in einem speziellen Aufbau entsprechend dem United States Center for Devices & Radiological Health (CDRH) oder der International Electrotechnical Commission (IEC) klassifiziert. Seit 2011 gilt die neue Norm EN60825-1.

Klassifizierung und Augensicherheit

Generell gilt: Je höher die Sicherheitsklasse eines Lasers, desto größer ist die Gefahr von Augenverletzungen. Als Vorsichtsmaßnahme ist es daher immer ratsam, eine Schutzbrille zu tragen. Selbst Laser, die als unschädlich für die Augen eingestuft sind, wie beispielsweise Laserpointer, sollten nie auf Personen gerichtet werden, bzw. es sollte keinesfalls in den Laserstrahl geblickt werden. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, wie beispielsweise medizinische Anwendungen, bei denen Laser eingesetzt werden, um Blutgerinnsel im Auge sichtbar zu machen.

Klassifizierung und Abstrahlwinkel

Die Klassifizierung eines Lasers hängt von der Wellenlänge und der abgegebenen Leistung ab. Die Laserklasse kann durch die Verwendung von Optiken zur Aufweitung des Strahls auf einen größeren Bereich verändert werden. Der Abstrahlwinkel in Grad beschreibt den Öffnungswinkel. Dieser beeinflusst die abgegebene Leistung pro Fläche und damit die eventuell schädliche Wirkung auf das Auge.


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