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Dunkelfelddurchlichtbeleuchtung

Hintergrundbeleuchtung zum Erkennen von Defekten wie Kratzern auf transparenten Objekten, oder um die Qualität von geprägter oder gravierter Schrift zu überprüfen

Bei dieser Technik wird eine Dunkelfeldbeleuchtung hinter einem transparenten Objekt aufgestellt, um Oberflächeneigenschaften hervorzuheben. Sie kann bei transparenten Objekten z.B. aus Glas oder Plastik genutzt werden, um Defekte wie Kratzer zu entdecken, oder um die Qualität von geprägter oder gravierter Schrift zu überprüfen. Bei dieser Beleuchtungsart werden alle Oberflächendetails als helle Artefakte vor einem dunklen Hintergrund dargestellt.

Diese Art der Hintergrundbeleuchtung eignet sich außerdem zur wahlweisen Überprüfung der Ober oder Unterseite eines transparenten Objekts.

Bilder, die mit einer Dunkelfelddurchlichtbeleuchtung erzeugt werden, zeichnen sich durch einen sehr starken Kontrast aus, der die Bildverarbeitung in der Software erheblich vereinfacht. Das nachfolgende Beispiel zeigt eine durchsichtige, auf der Innenseite stark verkratzte Schüssel.

Mit einer Standardhintergrund-Beleuchtung werden die Merkmale nur schwach dargestellt.

Mit der Dunkelfelddurchlicht-Beleuchtung sind alle Merkmale klar erkennbar.

 

In diesem Beispielbild wurden die Kratzer auf der Oberseite einer weitestgehend ebenen Fläche erfolgreich ausgeblendet, um den geprägten Text auf der Unterseite hervorzuheben. Zur Vereinfachung dieser Aufgabe wurde eine Optik mit geringer Schärfentiefe verwendet. Software könnte nun eingesetzt werden, um die Kratzer mittels einfacher Filteroperationen aus dem Bild zu entfernen. Dies wäre jedoch sehr CPUintensiv und würde viel Verarbeitungszeit benötigen. Dagegen ermöglicht es die gewählte Art der Beleuchtung, Merkmale auf der Ober- oder Unterseite von transparenten Objekten getrennt darzustellen.