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FPGA (Field Programmable Gate Array)

Ein FPGA ist ein (wieder-) programmierbarer Siliziumchip, der in der Kamera oder der Bilderfassungskarte Bilddaten vorverarbeitet und so den Host entlastet.

Im Gegensatz zu einem Prozessor, der Aufgaben sequentiell (also nacheinander) abarbeitet, kann der FPGA Aufgaben parallel ausführen. Grund dafür ist der Aufbau des FPGA-Chips: Darauf befinden sich mehrere konfigurierbare Logikblöcke, denen jeweils eine bestimmte Aufgabe in der Vorverarbeitung zugewiesen werden kann. Somit bleibt die Leistungsfähigkeit einer Anwendung erhalten, auch wenn weitere Verarbeitungsaufgaben hinzugefügt werden.

Zur Programmierung von FPGAs stehen neben VHDL-Werkzeugen einfach zu erlernende grafische FPGA-Programmier-Tools zur Verfügung.

Dank ihrer Rekonfigurierbarkeit können FPGAs schnell und kostengünstig an neue Aufgaben und technische Entwicklungen angepasst werden.

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Mehr zum Thema:

  • (Bilderfassung)[glossary/709]
  • (Einführung in die FPGA-beschleunigte Verarbeitung)[tip/55]