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Contact Image-Sensoren (CIS)

Contact Image-Sensoren (CIS) sind eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Zeilenkameras und ermöglichen hohe Datenraten bei gleichzeitig hoher Lichtempfindlichkeit und einem einfachen Set-Up.

Contact Image-Sensoren nutzen eine aus Faxgeräten und Scannern bekannte Technologie und bestehen in der Regel aus einer Lesezeile mit großen Pixeln, Optik und optionaler Lichtquelle und arbeiten mit einem Abbildungsverhältnis von 1:1. Die Kombination eines Sensors, der genauso groß wie das Prüfobjekts ist, mit einer 1:1 abbildenden Optik ermöglicht eine telezentrische Betrachtung mit minimaler Verzerrung.

Als abbildendes Element wird nicht ein einzelnes Objektiv, sondern ein Array von gestaffelten Stablinsen eingesetzt. Der Brechungsindex jeder Stablinse hat das Maximum auf der Achse und nimmt proportional zum Quadrat der Entfernung ab. Jede einzelne Linse nimmt einen extrem kleinen Bereich des Objekts auf. Durch die minimale Überlappung der einzelnen Bilder entsteht ein scharfes, fortlaufendes Bild, das entlang einer schmalen Linie auf dem Sensorkopf abgebildet wird. Als Detektor können Single-Line Monochrom-Sensoren oder sogar TripleLine-Sensoren mit Filtern für dynamische Farbaufnahmen verwendet werden. Zur Verlängerung können Contact Image-Sensoren versetzt oder direkt aneinander gereiht werden und entsprechen in den wesentlichen Merkmalen wie Dunkelrauschen, Peak Response Nonuniformity und Dynamikbereich Standardzeilenkameras, jedoch ohne die üblichen Abstriche bei Ortsauflösung und Lichtausbeute.

Contact image sensors

Contact Image-Sensoren sind optimiert für unterschiedlichste Aufgaben im Bereich der telezentrischen Erfassung von flachen Objekten und bei geringer Einbauhöhe.


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