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Teil 2 unserer Serie zu Farbzeilenkameras

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Zeilenkamera-Anwendungen

Zeilenkamerasysteme werden hauptsächlich für die Inspektion von Endlosmaterial eingesetzt. Sie eignen sich jedoch auch gut für Anwendungen, die eine extrem hohe Auflösung und Geschwindigkeit erfordern, oder für die Inspektion von zylindrischen oder rotierenden Objekten.

Bahninspektionen

Klassische Anwendungsgebiete für Zeilenkameras sind Applikationen, in denen Bahnware wie Textilien, Papierbahnen, Glas, Stahlbänder oder sonstige Endlosmaterialien analysiert werden sollen. Diese Objekte haben keinen festgelegten Anfang bzw. kein definiertes Ende und können als Objekte mit unendlicher Länge verstanden werden.

Förderbänder

Die Inspektion von Gegenständen auf einem Förderband ist eine ideale Anwendung für Zeilenkameras, insbesondere wenn die zu prüfenden Objekte sich in der Länge unterscheiden und ein hochaufgelöstes Bild benötigt wird. Würden die Aufnahmen mit einer Flächenkamera erstellt, wäre ein Sichtfeld notwendig, das groß genug für die Aufnahme des größten Objekts ist.

Dadurch würde jedoch die Auflösung begrenzt. Auch die Ausleuchtung derartig großer Bereiche ist problematisch. Mit Zeilenkameras werden diese Probleme gelöst: Wenn sich das Prüfobjekt an der Kamera vorbei bewegt, löst es ein Start- und ein Stoppsignal aus. Die Bildgrößen werden in Abhängigkeit von diesen Signalen angepasst. Außerdem ist es einfacher, eine einzelne Linie über das Förderband hinweg zu beleuchten.

Rotierende Gegenstände

Der Einsatz der Zeilenkameratechnik eignet sich auch sehr gut für die Erfassung zylindrischer Gegenstände. Diese können mit Flächenkameras nur schwer erfasst werden und würden die Aufnahme vieler Bilder und eine Korrektur der Verzerrung erfordern. Eine Zeilenkamera nimmt den gleichen Teil eines Zylinders ohne Verzerrung auf. Das Drehen des Zylinders erzeugt ein abgewickeltes Bild der gesamten Oberfläche.