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Parallel digitale Kameraschnittstellen

Die erste Generation von Kameras mit digitalem Ausgang in den 80er und 90er Jahren verwendete parallel digitale Schnittstellen, erst RS422, später LVDS.

Einige Kameras nutzen diese Technik noch immer, aber da es keinen Standard gibt, erfordert jede Kombination aus Kamera und Frame Grabber aufwändige und gleichzeitig teure Kabellösungen mit variierenden Steckverbindungen. Da die Auslesegeschwindigkeit der Sensoren begrenzt ist, arbeiten viele Sensoren bzw. Kameras mit mehreren Kanälen oder Taps, um den Datendurchsatz zu erhöhen. Viele dieser Kameras ermöglichen zudem eine Ausgabe mit einem hohen Dynamikbereich, für die 10, 12, 14 oder sogar 16 Bit pro Pixel notwendig sind. LVDS und RS422 benötigen pro Signal zwei Drähte. Daher enthält ein Kabel, das für eine 16-Bit-Kamera mit zwei Ausgabe-Taps erforderlich ist, einschließlich der Leitung für Timing- und Steuersignale etwa 70 Drähte. Die digitalen Parallelschnittstellen wurden inzwischen größtenteils von CameraLink verdrängt.