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PIV Trigger-Modi

Diese Funktion wird hauptsächlich für die PIV (Particle Image Velocimetry) verwendet, eine Messmethode für die Analyse von Strömungen (z.B. Fluide).

Die Grundidee der Messung beruht auf zwei Bildern, die mit sehr kurzem Abstand zueinander erfasst werden.

Nach der Bilderfassung werden die beiden Bilder in Teilbereiche untergliedert und zueinander korreliert. Dadurch kann eine Strömung auf Richtung und Geschwindigkeit hin überprüft werden.

Das erste Bild wird nach dem Trigger auf dem Sensor im Schieberegister zwischengespeichert. Direkt danach startet die Belichtung des zweiten Bildes. Während dieses belichtet wird, kann das erste Bild bereits ausgelesen werden. Danach wird auch das zweite Bild transferiert (siehe Bild).

Typische Lichtquellen für die PIV sind z.B. Q-switched Laser oder Blitzbeleuchtungen mit sehr kurzen Lichtpulsen, die die Stömungsbewegung einfrieren.

Die kurzen Lichtpulse erlauben es, genau vor und nach dem Sensor-Auslese-Puls zwischen den beiden Bildern zu blitzen – die Pause zwischen den beiden Blitzen beträgt dadurch nur ca. 500 ns.


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