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Wellenlänge des Lichts

Vereinfacht ausgedrückt ist die Wellenlänge die Farbe des Lichts.

Neben dem sichtbaren Spektrum können auch ultraviolette oder infrarote Beleuchtungen zum Einsatz kommen, um Merkmale des untersuchten Objekts hervorzuheben, die im sichtbaren Spektrum nicht kontrastreich abgebildet werden könnnen.

Oft wird davon ausgegangen, dass die Wellenlänge oder Farbe des Lichts nur bei polychromatischen Anwendungen wie z.B. der Druckbildinspektion oder für die Erkennung farbiger Komponenten eine Rolle spielt. Es gibt aber auch eine Reihe von monochromen Anwendungen, bei denen die richtige Farbe der Beleuchtung eine entscheidende Rolle spielt, um ein qualitativ hochwertiges Bild zu erhalten und dadurch die Bildverarbeitungsaufgabe zu vereinfachen.

Wellenlänge versus Farbe

Das Diagramm zeigt die relative spektrale Empfindlichkeit des menschlichen Auges sowie die eines typischen CCD-Sensors. Das menschliche Auge ist bei einer Wellenlänge von 555 nm am lichtempfindlichsten. Wird die Wellenlänge kürzer oder länger, so nimmt die Empfindlichkeit ab. Die Kurve der relativen Empfindlichkeit des menschlichen Auges wird auch V-Lambda-Kurve genannt.

Wellenlängen, die länger als die des sichtbaren Bereichs sind, werden als infrarot bezeichnet, Wellenlängen, die kürzer als die des sichtbaren Bereichs sind, als ultraviolett.

Das folgende Diagramm verdeutlicht, dass die Empfindlichkeit eines CCD-Sensors gegenüber infrarotem Licht signifikant besser ist als die des menschlichen Auges. Es ist sehr wichtig, diesen Unterschied bei der Planung eines Beleuchtungssystems für die Bildverarbeitung zu berücksichtigen.

Lichtspektrum eines CCD-Sensors