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Immer einen Schritt voraus

Industrie 4.0 – Vision oder Wirklichkeit?

12. Oktober 2015

Aus Anlass des zweiten Technologieforums Bildverarbeitung am 3. und 4. November sprach inspect mit Christof Zollitsch, Geschäftsführer der STEMMER IMAGING GmbH in Puchheim bei München.

Spätestens seit der diesjährigen Hannover Messe beherrscht das Thema „Industrie 4.0“ die Schlagzeilen – nicht nur in der einschlägigen Fachpresse. Viele messen der Bildverarbeitung dabei die Rolle einer Schlüsseltechnologie bei. Das klingt nach goldenen Zeiten für die Branche.

inspect: Herr Zollitsch, „Industrie 4.0“ und das „Internet der Dinge“ sind in aller Munde. Inwieweit sprechen wir – Ihrer Einschätzung nach – hier von einer Vision für morgen oder von bereits heute realisierten Prozessen in der Industrie?

C. Zollitsch: Ziel von Industrie 4.0 ist ja die „intelligente Fabrik“, die u.a. über Eigenschaften wie hohe Flexibilität, Lernfähigkeit und Ressourceneffizienz verfügen und den automatischen Datenaustausch zwischen den verschiedenen Systemen in der Fertigung ermöglichen soll. Seit dieses Schlagwort in aller Munde ist, wurden ja viele Anstrengungen unternommen, das Konzept in reale Anlagen umzusetzen, und es gibt dabei sicher auch erste erfolgreiche Lösungen. Nach meiner Einschätzung ist Industrie 4.0 zum aktuellen Zeitpunkt ja doch noch deutlich im Stadium einer Vision und weit davon entfernt umfassend im Einsatz zu sein.

Zitat

Insgesamt sehe ich die Bildverarbeitungstechnologie mit ihren großen Möglichkeiten als elementaren Bestandteil von Industrie 4.0.

 

Das gesamte Interview mit Christof Zollitsch mit der Zeitschrift inspect finden Sie hier zum Download als PDF.