NEWS@IMAGING

Immer einen Schritt voraus

STEMMER IMAGING und Specim: Hyperspektrale Partnerschaft

29. August 2016

Die Hyperspektralkameras der FX-Serie des finnischen Kameraherstellers Specim, darunter auch das neue, kompakte Modell FX10, sind nach Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens ab sofort über alle europäischen Niederlassungen von STEMMER IMAGING erhältlich.

Handschlag für die neue hyperspektrale Partnerschaft zwischen STEMMER IMAGING und Specim. Christoph Zollitsch - STEMMER IMAGING (Mitte rechts) und Georg Meissner - Specim Spectral Imaging (Mitte links), in Begleitung von Mikko Kannelsou - Specim Spectral Imaging (links) und Tim Huylebrouck - STEMMER IMAGING (rechts)

Ab sofort vertreibt STEMMER IMAGING die FX-Produkte von Specim in allen europäischen Ländern, die der Bildverarbeitungs-Technologielieferant beliefert. Wichtigstes Produkt der kürzlich unterzeichneten Vereinbarung ist die neu vorgestellte, kompakte Hyperspektralkamera Specim FX10. Diese Kamera wurde für den Wellenlängenbereich von 400 bis 1000 nm entwickelt. Durch ein patentiertes Verfahren konnte ein für die hyperspektrale Bildverarbeitung erforderlicher Spektrograph direkt in das Kameragehäuse integriert werden. Dennoch weist die neue FX10 im Vergleich zu anderen Hyperspektralkameras eine extrem kleine Baugröße von nur 150 x 85 x 71 mm³ auf.

Anwender der Specim FX10 haben die Möglichkeit, aus 220 Wellenlängen diejenigen auszuwählen und auszuwerten, die aufgrund der Materialeigenschaften des Prüfobjekts für die vorliegende Applikation optimal geeignet sind. Die Anzahl der ausgewählten Wellenlängen hat dabei direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit der Lösung: Je weniger Wellenlängen für die Überprüfung ausgewählt werden, desto schneller erfolgt die Auswertung.

  • Nutzt der Anwender alle 220 Wellenlängen, so liegt die maximale Aufnahmegeschwindigkeit der Specim FX10 bei 330 Bildern pro Sekunde.
  • Ist nur die Aufnahme von 20 Wellenlängen erforderlich, sind 2830 Bilder pro Sekunde möglich,
  • und bei Auswahl von 5 Wellenlängen in 3 verschiedenen Bereichen lassen sich 6510 Bilder pro Sekunde erzielen.

Als Schnittstelle sorgt derzeit CameraLink für den Bilddatentransport, ab Ende 2016 sollen auch Modelle mit GigE-Anschluss verfügbar sein.

Weitere Besonderheiten der Specim FX10 sind eine speziell angepasste C-Mount-Optik, ein hervorragender Signal-Rauschabstand von 600 : 1 sowie die Kalibrierung beim Hersteller. Sie garantiert selbst dann identische Ergebnisse, wenn ein Kameramodul aufgrund von Ausfall oder Wartung in der Anlage ausgetauscht werden muss. Bei STEMMER IMAGING können Anwender die FX10-Hyperspektralkameras von Specim inklusive Bilderfassungssoftware und SDK sowie geeignete Bilderfassungskarten und Kabel aus einer Hand beziehen, was den Einstieg in die Hyperspektralbildverarbeitung erheblich vereinfacht.

Hyperspektrale Bildverarbeitungssysteme analysieren die molekularen Eigenschaften der Prüfobjekte und erstellen einen „chemischen Fingerabdruck“ der Materialien. Durch die Auswertung von über 100 Wellenlängen erschließen sie Anwendungsgebiete, die mit herkömmlichen Systemen nicht lösbar sind. Einsatzbeispiele für diese Technologie sind die Klassifizierung von Kunststoffen beim Recycling, Anwendungen im Lebensmittelbereich sowie die Identifikation von Stoffen aller Art, die im Realbild kaum Unterschiede aufweisen, unter anderem im Bergbau, in der Pharmaindustrie oder auch im Medizinbereich.

Specim Spectral Imaging

Oulu, Finland

Specim brachte 1995 die ersten professionellen Hyperspektral-Spektrographen auf den Markt. Das Unternehmen mit Sitz in Oulu (Finnland) ist nicht nur für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der hyperspektralen Bildverarbeitung bekannt, sondern auch für die Entwicklung immer neuer, besserer Technologien. Bei der Herstellung der Produkte lautet die Maxime, höchste Qualitätsansprüche an Präzision, Widerstandsfähigkeit und Funktionalität zu erfüllen.

Specim FX-Serie - Kompakt, kostengünstig, konkurrenzlos
  • Plug-and-play-Komplettsystem bestehend aus Spektrograph, Kamera und Objektiv
  • Für die Wellenlängenbereiche von 400 nm bis 1000 nm bzw. 900 nm bis 1700 nm
  • Besonders kompakt und leistungsstark