OPTIKEN

Der Schlüssel zu hervorragender Bildqualität

Optiken für die Bildverarbeitung

Die Optik ist neben der Beleuchtung eines der wichtigsten Bestandteile eines Bildverarbeitungssystems. Die Auswahl des geeigneten Objektivs ist entscheidend für die Qualität des erzeugten Bildergebnisses und beeinflusst Faktoren wie die mögliche Geschwindigkeit, Messgenauigkeit, Fehlerfreiheit, Wiederholbarkeit und Zuverlässigkeit der nachfolgenden Auswertung. Haben Sie Fragen rund um das Thema Optiken? Dann lassen Sie sich von den Experten von STEMMER IMAGING beraten.

TIPP: So finden Sie die passende Optik

Die Wahl des richtigen Objektivs ist direkt abhängig vom Sensor der verwendeten Kamera. Dabei sind für die Optikauswahl vor allem die Parameter Chipgröße und Pixelgröße von Bedeutung.

  • Sensorgröße ↔ Bildkreisdurchmesser
    Das Objektiv muss in der Lage sein, die komplette Sensorfläche auszuleuchten, um Vignettierungen (Abschattungen) im Bild zu vermeiden.
  • Pixelgröße ↔ optische Auflösung
    Das Objektiv muss in der Lage sein, die Pixelgröße aufzulösen. Je besser die optische Auflösung des Objektivs, desto feinere Strukturen können übertragen werden. Ein Maß für die optische Qualität ist dabei die so genannte Modulationstransferfunktion (MTF) des entsprechenden Objektivs (mathematische Beschreibung des Vergleiches zwischen dem Detailkontrast an Kanten eines Objektes und dem Detailkontrast dessen bildlicher Darstellung).
  • Objektauflösung ↔ Abbildungsmaßstab
    Um ein Detail am Objekt auflösen zu können und eine eindeutige Kantenerkennung zu gewährleisten, sollte dieses Detail auf ca. 4 Pixel abgebildet werden. Somit hängt der benötigte Abbildungsmaßstab direkt von der gewünschten Objektauflösung bzw. der Pixelgröße ab.

Erst die Kenntnis all dieser applikationsspezifischen Parameter ermöglicht eine sorgfältige Auswahl eines optimal passenden Objektivs, um allen Anforderungen hinsichtlich Bildgröße und Bildqualität gerecht zu werden.