WIE SMART KÖNNEN INTELLIGENTE

BELEUCHTUNGSSYSTEME SEIN? >

Erfahren Sie mehr zu den neuen Möglichkeiten | Teil 1

Mehr

Auflösung

Die Auflösung gibt die Anzahl der aktiven Pixel auf einem Sensor an. Beim System-Design gilt es, die optimale Kameraauflösung auszurechnen, um die Prüfaufgabe robust und kosteneffizient lösen zu können. Dazu ist es notwendig, die zu detektierenden Merkmale zu kennen.

Das kleinste Merkmal definiert zusammen mit der Größe des gesamten Prüfbereichs die kleinste mögliche Kameraauflösung. Des Weiteren sind gegebenenfalls Einschränkungen des Auflösungsvermögens von Merkmalen durch das optische System bzw. die Optik und die Software zu beachten.

Beispiel: Auf einem Prüfobjekt soll ein 1 x 1 mm großes Merkmal untersucht werden. Dieses kann überall auf dem Prüfobjekt, das 100 x 100 mm misst, auftreten. Für eine zuverlässige Erfassung durch die Software muss das Merkmal bei perfektem Kontrast eine Fläche von 3 x 3 Pixeln belegen. (Faustformel der Bildverarbeitung: Zur Detektion sind mindestens 3 Bildpunkte notwendig.) Daher ist eine Auflösung von mindestens 3 Pixel pro mm erforderlich. Multipliziert mit der Objektgröße ergibt sich daraus eine Kameraauf lösung von 300 x 300 Pixel.

Diese Berechnung gilt für Monochromkameras, bei Farbkameras ist, z.B. bei Verwendung eines Bayermusters, die Reduktion der Auflösung entsprechend zu berücksichtigen. Hier wird die Farbe jedes einzelnen Pixels unter Verwendung der Farbinformation der Nachbarpixel interpoliert. Als Regel sollte die minimale Auflösung bei Verwendung von Bayer-Sensoren verdoppelt werden.