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LINLOG-Technologie

Die LINLOG-Technologie ermöglicht eine Anpassung der Pixel-Kennlinie an die Beleuchtungsverhältnisse. Jeder Bildpunkt kann auf eine rein logarithmische, rein lineare oder eine beliebige Kombination dieser beiden Kennlinien, eine LINLOG-Kennlinie, programmiert werden.

Die Übergangsintensität von linearer nach logarithmischer Kennlinie kann von Bild zu Bild verändert werden. Überlicherweise ist es aber ausreichend, die Einstellungen für eine Anwendung einmal zu fixieren. Der Übergang zwischen den beiden Kennlinien ist stetig, und stetig differenzierbar, so dass keine Singularitäten in der Bildbearbeitung auftreten können.

Gegenüber der klassischen logarithmischen Kennlinie bringt die LINLOG- Technologie eine Vielzahl von Vorteilen: Sie kennt keinen »Image Lag«, der zu Geisterbildern mit Nachleuchten führt. Durch die Verwendung einer linearen Kennlinie bei geringen Intensitäten konnte der Kontrast erheblich verbessert werden. Weiter lässt sich die LINLOG-Technologie mit einem synchronen Shutter (alle Bildpunkte werden gleichzeitig belichtet) kombinieren und führt zu geringerem Gain- und Offset-Rauschen. Das Prinzip der LINLOG-Technologie ist aus der vorstehenden Grafik ersichtlich. Die logarithmische Kompression bei hohen Intensitäten verhindert Saturierung des Bildes, sogar bei extrem hohen In-Bild-Kontrasten.