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Qualitätsgarant für die Automobilbranche

In der Automobilindustrie gibt es heute kaum noch ein Bauteil, das nicht vor dem Einbau von einem Bildverarbeitungssystem geprüft wurde. Automobilbauer und deren Zulieferer zählen aus diesem Grund zu den wichtigsten Anwendern von Bildverarbeitung. Insbesondere in Deutschland, aber auch in vielen anderen Industrienationen sind Bildverarbeitungssysteme sowohl in der Produktionsumgebung, als auch in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Automobilhersteller und ihrer Lieferanten nicht mehr wegzudenken.

Extrem hohe Qualitätsanforderungen

Kaum ein Industriebereich ist dabei so kostensensitiv wie die Automobilindustrie. Gleichzeitig müssen die Komponenten extrem hohe Qualitätsanforderungen erfüllen. Hier sind automatisierte Qualitätsprüfsysteme die einzige wirtschaftliche Option, um eine gleichbleibende Qualität rund um die Uhr sicherzustellen. Durch die hohen Stückzahlen amortisieren sich Bildverarbeitungssysteme für die Qualitätssicherung in diesem Einsatzbereich meist sehr schnell. Dies ist einer der Gründe dafür, warum Bildverarbeitung in der Automotive-Branche in immer neuen Anwendungen eingesetzt wird.

Diese Technologie sorgt für eine 100%ige Qualität aller Automobilkomponenten, von den reinen Funktionselementen wie Motor, Getriebe, sämtlichen Karosserieteilen und Bedienelementen bis hin zu sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremsen, Lenkungskomponenten, Airbags, Sicherheitsgurten und vielen weiteren. Auch eine Vielzahl elektronischer Komponenten wie Kabelbäume, Schalter, Displayelemente und vieles mehr werden während der Produktion mit Hilfe von Bildverarbeitung kontrolliert.

Bildverarbeitung in allen Fertigungsstadien

Bildverarbeitung kommt schon in einem sehr frühen Stadium der Kfz- Produktionsprozesse zum Einsatz, zum Beispiel bei der Klassifizierung von Rohmaterial für Karosserieteile. Mit Hilfe dieser Technologie kann unter anderem sichergestellt werden, dass nur absolut fehler- und kratzerfreie Rohbleche für sichtbare Teile der Karosserie verwendet werden, wo ansonsten bereits kleinste Kratzer nach der Lackierung als sichtbare Fehler den Fahrzeugkäufer stören würden. Abschnitte eines Blechcoils mit Dellen oder anderen Fehlstellen, die auf spätere Defekte des Materials hindeuten, können ebenfalls schon in diesem frühen Stadium erkannt werden.

Auch in späteren Fertigungsschritten ist Bildverarbeitung als moderne Technologie nicht mehr wegzudenken und unterstützt z.B. Roboter, die ohne Bildverarbeitung blind wären, beim Einsetzen und Kleben von Scheiben oder bei anderen Aufgabenstellungen wie dem hochpräzisen Einbau von Türen. Ein minimales und an allen Stellen des Fahrzeugs gleichmäßiges Spaltmaß, also der Abstand zwischen Tür und der anschließenden Karosserie, gilt noch immer als eines der wesentlichen Kriterien für die Güte eines Kfz. Bildverarbeitung ermöglicht hier die Herstellung qualitativ hochwertiger Fahrzeuge.