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Prüfwerkzeuge

Online-Prüfaufgaben umfassen ein breites Spektrum an Anwendungen, die mit den verschiedensten Werkzeugen realisiert werden können:

Produkte lokalisieren

Lokalisierungswerkzeuge erkennen und bestimmen die exakte Position und Ausrichtung von Objekten und geben die Resultate direkt aus oder nutzen die Informationen zur Positionierung nachfolgender Bildverarbeitungsalgorithmen. Lokalisierungen erfolgen meist auf Basis einer diskreten Kantenabtastung oder über das Wiedererkennen komplexer Suchmuster. Im Falle der Kantenabtastung wird die Position und die Rotationslage durch den Knotenpunkt zweier gerader Kanten bestimmt. Die Mustererkennung arbeitet mit Suchmustern, die durch die Pixelintensitäten oder geometrische Formen bestimmt sind. Sie eignen sich besonders für komplexe Objekte mit unregelmäßigen Formen, geringem Kontrast oder Abweichungen. Einige moderne Algorithmen liefern inzwischen sogar Informationen über die Verkippung von Objekten, d.h. Informationen zur 3D-Orientierung des Objektes können mit einer einzigen 2D-Kamera gewonnen werden.

Anwendungsbeispiele

Suchmuster werden verwendet, um Teile zu finden und zu überprüfen. So müssen beispielsweise im linken Bild die exakten Positionen der Leseköpfe in einer Matrix erkannt werden. Im rechten Bild wurde das schwarze Rechteck gefunden. Dessen Position wird als Referenz genutzt, um die Position und Ausrichtung der Knöpfe mit den Pfeilen zu finden.

Anwendungsbeispiel: Produktionsteile nach Position und Ausrichtung lokaliseren

Identifizierung

Der Bereich Identifizierung beinhaltet eine Vielzahl von Bildverarbeitungsaufgaben wie das Lesen und Überprüfen von Klartext oder die Dekodierung verschiedener 1D- und 2D-Codes. Anwendungen sind beispielsweise die Rückverfolgbarkeit von Teilen sicherzustellen oder die Erkennung und Sortierung von Produkten.

Code-Leser

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Codes, die meist zur Produktidentifikation und -verfolgung eingesetzt werden. 1D-Codes sind dabei aufgrund der günstigeren Lesegeräte immer noch gebräuchlich, werden jedoch mehr und mehr durch 2D-Codes ersetzt. Die am häufigsten verwendeten 2D-Codes sind Datamatrix, QR und PDF417. Speziell die Matrix-Codes ermöglichen es, auf gleicher Fläche mehr Informationen zu speichern, und sichern eine bessere Lesbarkeit besonders auf schwierigen Oberflächen. Ferner verhindern sie durch die integrierte Fehlerkorrektur Lesefehler.

Code Grader

In der Verpackungs- und Druckindustrie muss oft auch sichergestellt werden, dass der aufgedruckte Code den Vorgaben des entsprechenden Code-Standards entspricht. Da Codes redundant aufgebaut sind, können sie oft sogar noch dann gelesen werden, wenn nur 80 % des Codes gut erkennbar sind. Obwohl es gut ist, einen robusten Code-Leser zu haben, prüfen diese Leser nicht, ob der Code den Vorgaben entspricht und es später schwierig sein könnte, den Code zu lesen. Code Grader prüfen den Code gegen den entsprechenden Standard und bewerten ihn, damit sichergestellt ist, dass er später in einem Produktionsprozess oder einer Logistikkette gelesen werden kann.

Klarschriftleser

Klartext wie Datum und Chargen-Codes in der einfachsten Form zu lesen ist relativ problemlos, allerdings muss ein guter OCR-Algorithmus auch bei schlechtem Kontrast, kreisförmigen Aufdrucken oder Text mit störendem Hintergrund unter schwierigen Bedingungen funktionieren.