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Dunkelfeldbeleuchtung

Beleuchtungen zur Hervorhebung von Oberflächendefekten, Kratzern oder Gravuren.

Diese Technik wird maßgeblich zur Hervorhebung von Oberflächendefekten, Kratzern oder Gravuren eingesetzt. Dunkelfeldbeleuchtungen sind normalerweise flache Ringlichter, die sehr nahe am Prüfobjekt angebracht werden müssen. Im Gegensatz zu Hellfeldbeleuchtungen wird der Großteil des Lichtes von der Kamera wegreflektiert, so dass die Kamera nur das Streulicht »sieht« das z.B. durch einen Oberflächendefekt in die Kamera reflektiert wird. Große Ringlichter, Spotlights sowie Linien lichter können als Dunkelfeldbeleuchtung verwendet werden.

Die Bilder 2 bis 4 verdeutlichen das Prinzip der Dunkelfeldbeleuchtung beim Detektieren von Kratzern oder Oberflächendefekten auf flachen Objekten.

Auf einer flachen, unbeschädigten Oberfläche ist der Einfallswinkel flach und folglich wird fast das gesamte Licht aus dem Sichtbereich der Kamera reflektiert. Das daraus resultierende Bild ist sehr dunkel und weist keine markanten Merkmale auf, die ein fehlerhaftes Prüfobjekt implizieren würden (Bild 2).

Im dritten Bild ist zu sehen, dass Licht nur gestreut wird, wenn die Oberfläche eine Erhebung also einen Defekt aufweist. Ein Teil dieses Lichts gelangt dann in die Kamera und macht so Kratzer oder Verformungen sichtbar.

Das letzte Diagramm zeigt vergrößernd das Ergebnis für den Fall, dass das Licht auf eine scharfe Kante trifft und das reflektierte Licht sehr breit gestreut wird.