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Spektrale Empfindlichkeit

Das menschliche Auge reagiert auf Wellenlängen im Bereich von 400 bis 700 nm. Die meisten Bildverarbeitungsanwendungen arbeiten in diesem Wellenlängenbereich, einige Anwendungen erfordern jedoch die Verwendung von Kameras, die im infraroten oder ultravioletten Bereich empfindlich sind.

Die Empfindlichkeit von CCD- oder CMOS-Kameras erstreckt sich über den sichtbaren Bereich bis hin zu ca. 1.000 nm. Zudem verfügen einige Sensoren über eine erhöhte Empfindlichkeit im Bereich von 700 bis 1.000 nm für den Einsatz zusammen mit NIRBeleuchtungen. Für IR-Anwendungen ab 1.000 nm werden industrielle Kameras basierend auf InGaAs-Sensoren für den SWIR-Bereich mit Wellenlängen von 900 nm bis 1.700 nm oder Kameras mit Mikrobolometer für den LWIR-Bereich und Thermografie eingesetzt.

Darüber hinaus stehen Kameras mit verbesserter UV-Empfindlichkeit zur Verfügung, die entweder Sensoren nutzen, bei denen das Deckglas bzw. die Mikrolinsen entfernt oder durch Quarzglas ersetzt wurden, oder die über eine spezielle Beschichtung verfügen, die einfallendes UV-Licht in eine andere Wellenlänge umwandelt. Die meisten CCD- und CMOS-Sensoren sind im Wellenlängenbereich von ca. 480 - 560 nm (Grünbereich) am empfindlichsten.