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Immer einen Schritt voraus

Specim FX-Serie: Hyperspektralkameras mit integriertem Spektrograph

3. November 2016

Vision 2016 | Stuttgart | Stand E52 in Halle 1 | 8.-10.11.2016

Die Hyperspektralkameras der FX-Serie des finnischen Kameraherstellers Specim sind nach Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens über alle europäischen Niederlassungen von STEMMER IMAGING erhältlich.

STEMMER IMAGING vertreibt nun die FX-Produkte von Specim in allen europäischen Ländern, die der Bildverarbeitungs-Technologielieferant beliefert. Wichtigste Produkte der kürzlich unterzeichneten Vereinbarung sind die neu vorgestellten, kompakten Hyperspektralkameras Specim FX10 und FX17. Diese Kameras wurde für den Wellenlängenbereich von 400 bis 1000 nm (FX10) bzw. 900 und 1700 nm (FX17) entwickelt. Durch ein patentiertes Verfahren konnte ein für die hyperspektrale Bildverarbeitung erforderlicher Spektrograph direkt in das Kameragehäuse integriert werden. Dennoch weisen beide Modelle im Vergleich zu anderen Hyperspektralkameras eine extrem kleine Baugröße von nur 150 x 85 x 71 mm³ auf.

Specim FX-Serie

Anwender der Specim-FX-Modelle haben die Möglichkeit, aus 220 bzw. 230 Wellenlängen diejenigen auszuwählen und auszuwerten, die aufgrund der Materialeigenschaften des Prüfobjekts für die vorliegende Applikation optimal geeignet sind.

Die Anzahl der ausgewählten Wellenlängen hat dabei direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit der Lösung: Je weniger Wellenlängen für die Überprüfung ausgewählt werden, desto schneller erfolgt die Auswertung.

  • Nutzt der Anwender z.B. alle 220 Wellenlängen der Specim FX10, so liegt die maximale Aufnahmegeschwindigkeit bei 330 Bildern pro Sekunde.

  • Ist nur die Aufnahme von 20 Wellenlängen erforderlich, sind 2830 Bilder pro Sekunde möglich,

  • und bei Auswahl von 5 Wellenlängen in 3 verschiedenen Bereichen lassen sich 6510 Bilder pro Sekunde erzielen.

Die Specim FX17 ist die erste InGaAs-basierte Spektralkamera für den nahen Infrarotbereich, die echte MROI-Eigenschaften besitzt. Sie bietet bei 230 Wellenlängenbändern 670 Bilder pro Sekunde, bei vier Wellenlängenbändern sind mehr als 15.000 Bilder pro Sekunde möglich

Weitere Besonderheiten der Specim FX-Modelle sind eine speziell angepasste C-Mount-Optik, ein hervorragender Signal-Rauschabstand von 600 : 1 sowie die Kalibrierung beim Hersteller. Sie garantiert selbst dann identische Ergebnisse, wenn ein Kameramodul aufgrund von Ausfall oder Wartung in der Anlage ausgetauscht werden muss.

Alles aus einer Hand

Bei STEMMER IMAGING können Anwender die Hyperspektralkameras von Specim inklusive Bilderfassungssoftware und SDK sowie geeignete Bilderfassungskarten und Kabel aus einer Hand beziehen, was den Einstieg in die Hyperspektralbildverarbeitung erheblich vereinfacht.

Mehr über Hyperspektrale Bildverarbeitung

Hyperspektrale Bildverarbeitungssysteme analysieren die molekularen Eigenschaften der Prüfobjekte und erstellen einen „chemischen Fingerabdruck“ der Materialien. Durch die Auswertung von über 100 Wellenlängen erschließen sie Anwendungsgebiete, die mit herkömmlichen Systemen nicht lösbar sind. Einsatzbeispiele für diese Technologie sind die Klassifizierung von Kunststoffen beim Recycling, Anwendungen im Lebensmittelbereich sowie die Identifikation von Stoffen aller Art, die im Realbild kaum Unterschiede aufweisen, unter anderem im Bergbau, in der Pharmaindustrie oder auch im Medizinbereich.

Specim Spectral Imaging

Oulu, Finland

Specim brachte 1995 die ersten professionellen Hyperspektral-Spektrographen auf den Markt.

Specim FX-Serie - Kompakt, kostengünstig, konkurrenzlos
  • Plug-and-play-Komplettsystem bestehend aus Spektrograph, Kamera und Objektiv
  • Für die Wellenlängenbereiche von 400 nm bis 1000 nm bzw. 900 nm bis 1700 nm
  • Besonders kompakt und leistungsstark